Rezepte


Espresso

In der Regel benötigt man für eine Tasse Espresso etwas sieben Gramm gemahlenes Espressopulver. Je nach Sorte, Mahlgrad und Brühmethode kann diese Angabe jedoch auch variieren.
Hier gilt es, immer ein wenig zu probieren. Bei einer Siebträgermaschine sieht man am Espressofluss sehr gut, ob Menge und Mahlgrad stimmen: Tröpfelt der Espresso zunächst aus dem Auslauf und wird dann zu einem feinen Strahl, ist das ein gutes Zeichen für einen gut zubereiteten Espresso!

Ristretto

Mit derselben Menge an Pulver wie beim Espresso unterscheidet sich der Ristretto von seinem „großen Bruder“ lediglich in der verkürzten Durchlaufzeit. Dadurch werden anstelle der ca. 30ml Wasser, die für einen Espresso aufgewendet werden, nur noch 20-25ml verwendet. Er schmeckt daher sehr viel stärker als ein Espresso und ist dabei besonders aromatisch.

Cappuccino

Im deutschsprachigen Raum wurde er früher gerne auch mit Sahne anstelle von Milch getrunken. Diese Variante hat mit dem echten „Cappuccino italiano“ allerdings nichts zu tun.
Letzterer wird einem Drittel-Verhältnis zu gleichen Teilen mit Espresso, Milch und Milchschaum zubereitet. Oft wird er mit etwas Kakaopulver serviert. Gerade bei diesem Kaffeegetränk kann man sich herrlich bei der Latte Art austoben.

Espresso Macchiato

Als „macchiato“ also „fleckig“ wird dieser Espresso bezeichnet, weil er mit einem Schuss heiser Milch und etwas Milchschaum aufgegossen wird.

Caffè Lungo

Im Gegensatz zum Ristretto wird der Caffè Lungo mit Wasser verlängert. Man befüllt die Tasse hierbei bis mit zu 50ml Espresso und erhält ein weniger starkes Getränk. Wie „lungo“ er gezogen wird, ist jedoch Geschmackssache.

Café Crème

Oder auch Kaffee „Schweizer Art“. In der Schweiz wird er allerdings gerne „Schümli“ wegen seiner hellen Crema genannt. Ansonsten trinkt man ihn ganz klassisch ohne Milch.

Café au lait

Wer es lieber mit Milch mag, ist mit einem Café au laît gut bedient. Bei der Zubereitung scheiden sich jedoch die Geister. Mal dient als Grundlage für die heiße Milch ein verlängerter, mal ein doppelter Espresso oder aber auch ein klassischer Filterkaffee. Bei der Tasse sind sich aber wohl alle einig: Eine schöne, große, französische „Bol“ muss es sein!

Caffè latte

Hierfür wird als erstes ein doppelter Espresso in eine große Tasse oder ein großes Glas gegeben und dann mit heißer Milch aufgegossen. Auf Milchschaum wird weitestgehend verzichtet.

Caffè Corretto

„Corretto“ also „korrigiert“ wird der Espresso bei diesem Getränk mit Grappa, Sambuca, Weinbrand oder Likör. Ob man ihn auf diese Art berechtigter Weise als korrigiert bezeichnen sollte, bleibt jedoch jedem selbst überlassen.