FREITAG DER 13. — Dein Glückstag! 13 % AUF BOHNEN
5 % AUF ZUBEHÖR  Jetzt sparen →

Flat White CoffeeDie etwas andere Form des Cappuccinos


Eines von vielen beliebten Getränken, die man mit einer Espressomaschine zubereiten kann, ist der Flat White! Doch was ist das eigentlich genau und wie unterscheidet er sich vom klassischen Cappuccino?

Espresso Perfetto klärt auf!

Woher kommt der Flat White?

Um den Ursprüngen des Flat White auf den Grund zu gehen, müssen wir uns sowohl räumlich als auch zeitlich in die Ferne begeben: genauer gesagt in die Nachkriegszeit Australiens und Neuseelands! Dort gab es zu dieser Zeit einen großen Zuwachs an Einwanderern aus England und Italien. Migration hat seit Jeher großen Einfluss auf den kulinarischen Reichtum einer Gesellschaft – so auch in diesem Fall auf die australische Kaffeekultur!

 

Mit dem Flat White vermischten sich die italienische Kaffee- mit der englischen Teekultur.

In den 1980er Jahren tauchte dann zum ersten Mal der heutige Name „Flat White“ in Australien auf und erst 2010 war es soweit: Mit Aufnahme in die Karte der Kaffeehaus-Kette Starbucks erlebte der Flat White seinen großen globalen Durchbruch!

Seitdem finden wir das beliebte Getränk auf immer mehr Café-Karten und für viele ist es aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken.

Flat White oder Cappuccino? – Das sind die Unterschiede

Was unterscheidet denn nun einen Flat White von einem Cappuccino? Schließlich werden sie in der Regel in der gleichen Tasse serviert und sehen auch noch gleich aus. Doch sie unterscheiden sich in ihrer Zubereitungsform.

Anleitung für einen klassischen Cappuccino:

Er besteht zu einem Drittel aus Espresso und zu zwei Dritteln aus Milch, wobei ein Drittel den Milchschaum ausmacht. Um den typisch cremigen, feinporigen Cappuccino-Schaums zu erreichen, wird die Milch besonders lang mit der Dampflanze an der Siebträgermaschine aufgeschäumt. Beim Eingießen kann sich der leidenschaftliche Barista mit seiner Latte Art- austoben!

Flat White Zubereitung – so geht’s:

Genau wie beim Cappuccino macht ein Drittel des Getränks der Espresso bzw. Ristretto aus. In der Regel ergibt sich dieser Anteil aus einem doppelten Espresso oder Ristretto, aber wer es lieber etwas milder mag, zieht den Kaffeeanteil aus einem Espresso-Shot – also quasi einem Espresso Lungo. Was den Milchanteil anbelangt, macht die Struktur des Schaums den entscheidenden Unterschied, doch dazu später mehr.

Die richtige Tasse für Deinen Flat White

Wie bereits angedeutet, wird der Flat White klassischerweise aus einer Cappuccinotasse getrunken, jedoch wird er in vielen Cafés gerne auch in einem kleineren und breiteren Latte Macchiato-Glas serviert. Das Glas eignet sich vor allem zum Üben besonders gut, da hier genau beobachtet werden kann, ob die Konsistenz der Milch flüssig genug ist. Die dünne Schaumschicht im Verhältnis zum Rest der Milch wird durch das Glas nämlich gut sichtbar.

Benutzt man eine klassische Cappuccinotasse, sollte darauf geachtet werden, dass der Schaum, anders als bei Cappuccino, nicht über den Tassenrand hinausragt, sondern mit diesem flach abschließt – daher „Flat White“ = „der Flache Weiße“.

Flat-White

Der beste Espresso für den Flat White Coffee

Aufgrund des hohen Milchanteils des Flat Whites, empfehlen wir – genau wie für einen Cappuccino – gerne eine stärkere Espressoröstung bzw. eine Mischung mit solidem Robusta-Anteil. Hier eignet sich beispielsweise besonders gut unser Espresso Perfetto Bar Gusto, der dank seines Robusta-Anteils von 40% einen besonders vollen Körper besitzt. Außerdem können sich seine kräftigen Aromen gegenüber der Milch hervorragend durchsetzen.

 

Wenn du dich für die Unterschiede von Arabica- und Robusta-Bohnen interessierst und erfahren möchtest, welche Mischungen in unserem Shop erhältlich sind, legen wir dir unseren passenden Blog-Beitrag ans Herz: Arabica oder Robusta-Bohnen

Perfekter Milchschaum in Deinem Flat White

Egal, ob pflanzliche oder tierische Milch – es kommt beim Flat White in erster Linie auf die Konsistenz des Schaumes an. Für eine optimale Textur wird die Milch nur kurz „angeschäumt“ und dann mit komplett versenkter Lanze weiter aufgewärmt bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Dadurch wird die Milch besonders feinporig und im Vergleich zur Cappuccino-Milch sehr viel flüssiger – man spricht dabei häufig von sogenanntem Mikroschaum (Microfoam). Für den nächsten Zubereitungsschritt ist genau diese Konsistenz wichtig.

Flat-White
Flat-White

Latte Art mit der Milchkanne beim Flat White

Der Übergang von Milch zu Schaumschicht ist beim Flat White wesentlich fluider als beim Cappuccino. Das lässt sich, wie bereits erwähnt, besonders gut in einem Glas beobachten. Während der Cappuccino optisch ganz klar in drei Schichten differenziert werden kann, die sich farblich von unten dunkel nach oben hell staffeln, ist der Übergang von Milch zu Schaum beim Flat White farblich kaum wahrnehmbar.

Das macht das Eingießen mit Latte Art-Dekor besonders anspruchsvoll. Häufig wird die Milch einen Tick zu flüssig aufbereitet, da man dazu neigt, sie doch ein wenig zu kurz aufzuschäumen. Wenn man es gewohnt ist, Cappuccino zuzubereiten, kann man am Anfang meist noch nicht gut abschätzen, ab wann das Schäumen beim Flat White zu kurz ist.

H3: Unser Tipp für Latte Art beim Flat White

Der Punkt, an dem Du Deine Muster zeichnest, ist wesentlich später erreicht als beim Eingießen in einen Cappuccino. Grund ist die dünne Schaumschicht. Beim Flat White wird die Milch mit einem recht großen Abstand zur Tasse eingegossen und erst kurz vor dem Tassenrand nähert man sich mit dem Kannenausguss der Oberfläche an, um die Muster zu formen.

Hier heißt es: Üben, üben, üben!

Darum ist der Flat White so beliebt

Cappuccino und Flat White stehen in klarer Konkurenz zu einander.

Die meisten Flat White Kaffee Fans sind ehemalige Cappuccino-Trinker, die den dicken Schaum nicht so gerne mochten . Diese dicke Schaumschicht vermittelt bei manchen den Eindruck, dass der Cappuccino gestreckt wird und zudem stört er viele beim Trinken an der Oberlippe.

Der Flat White hingegen hat keine störende Schaumschicht, die sich hartnäckig an der Oberlippe festsetzt und durch die man sich erst mühsam „durchtrinken“ muss.

Zu guter Letzt sollte auch nie die Macht eines Trends unterschätzt werden. Die Kaffee-Kultur hat in den letzten 20 Jahren eine massive Renaissance erlebt und der Wunsch nach Neuem ist bei Kaffee-Fans daher immer stärker geworden. Warum also nicht auch mal etwas Neues ausprobieren?

Du willst dich auch an einem Flat White versuchen?

Kein Problem! Alles, was du dazu Brauchst, findest du bei uns im Shop. Wir haben eine große Auswahl an erstklassigen Espressomaschinen für alle Ansprüche: Egal ob Anfänger, Fortgeschritten oder Profi-Barista – hier findet jeder die ideale Siebträgermaschine!

Passend dazu bieten wir eine ebenso große Auswahl an Espressomühlen und –bohnen sowie das nötige Zubehör in Form von Tampern, Tamperstationen, Abschlagbehältern, Sudschubladen und die für einen Flat White besonders wichtigen Milchkännchen!

Das war: Der Flat White – die etwas andere Form des Cappuccinos