Aromatisierter Kaffee Vollautomaten

Aromatisierter Kaffee: Die Magie hinter den besonderen Aromen

Aromatisierter Kaffee ohne Zusätze bei Espresso Perfetto

Kaffee hat von Natur aus ein wunderbares Eigenaroma. Die natürlichen Aromen des Kaffees können je nach Sorte, Röstung und Zubereitung variieren. Für richtige Feinschmecker ist also jeder gut zubereitete Kaffee ein wahres Geschmackserlebnis. Die Geschmacksnoten können von fruchtig bis herb variieren. Neben den natürlichen Aromen gibt es auch aromatisierten Kaffee.

Was ist aromatisierter Kaffee?

„Aromatisierter Kaffee” bedeutet, dass künstliche Aromen hinzugefügt. Die Aromatisierung kann auf verschiedene Weisen stattfinden. Eine simple Vorgehensweise ist das Hinzufügen von Gewürzen wie Kardamom, Zimt, Nelken etc. Genau diese Würzmischung kennt man beispielsweise vom Dirty Chai Latte. Zudem gibt es die Möglichkeiten die Kaffeebohnen nach der Röstung mit Aromaölen künstlich zu aromatisieren. Da die Röstung die Kaffeebohnen dehydriert, nehmen sie extrem schnell die Öle in sich auf. Eine weitere Möglichkeit ist das Beimischen von Sirup bei der Getränkezubereitung.

Aromatisierter Kaffee Vollautomaten

Kaffee kann mit Haselnuss, Vanille, Karamell und vielem mehr aromatisiert werden.

Weshalb verzichten wir auf eine künstliche Aromatisierung unserer Kaffeebohnen?

Nicht jeder Kaffee, der aromatisch schmeckt, ist aromatisiert. Doch wir von Espresso Perfetto können dir versprechen, dass gute Kaffeebohnen immer aromatisch schmecken, ohne zusätzlich aromatisiert zu sein. Eine Kaffeebohne ist eine wahre Wunderbohne, denn je nach Verarbeitung und Mischung kann sie verschiedene Geschmäcker entfalten. Von mild und blumig über fruchtig und würzig bis hin zu nussig und karamellig. Bei uns stehen die Kaffeebohnen im Mittelpunkt und wir wollen ihnen nicht die Show durch künstliche Aromen stehlen.

Aromatisierter Kaffee: Die Magie hinter den besonderen Aromen

Wie kommt das Aroma in die Bohnen?

Was sind Aromen eigentlich und wie gelangen sie in den Kaffee, ohne dass man etwas hinzufügt? Das Wort Aroma entstammt dem Griechischen und konnte als Gewürz, bzw. Duft übersetzt werden. Heute bezeichnen wir mit diesem Wort eine chemische Verbindungen, die durch den Geruchs- und Geschmackssinn wahrgenommen wird. Viele Gerüche und Geschmäcker können chemisch im Labor nachempfunden und schließlich für die Aromatisierung von Lebensmitteln verwendet werden.

Guter Kaffee hat jedoch über 800 Eigenaromen und ist nicht auf zusätzliche Aromastoffe angewiesen. Die chemischen Verbindungen der Eigenaromen werden beim Röstprozess aktiviert. Welche Aromen vorhanden sind, ist unter anderem abhängig von den Anbaumethoden, den Bodennährstoffen und den Wetterbedingungen. Zudem beeinflusst die Art der Zubereitung den Geschmack.

Espresso zu sauer oder zu bitter?

Wenn ein Espresso richtig zubereitet wird, kann er nicht „zu bitter“ oder „zu sauer“ sein. Neben den Zubereitungskriterien hat jede Kaffeebohne auch Eigenaromen. Es gibt also Kaffeeliebhaber, die eine leichte bittere oder eine säuerliche Note bevorzugen. Ist auf einer Espressopackung die Note „fruchtig“ vermerkt, so kann es durchaus sein, dass man ein säuerliches Zitrusaroma herausschmeckt. Bei einem herben Espresso muss mit einer bitteren Geschmacksnote gerechnet werden. Die Aromen, die als Noten angegeben werden, sind gewollt. Weitere Noten sind beispielsweise: mild, würzig, blumig, nussig, süß etc. Neben den gewollten Geschmacksnoten gibt es Faktoren in der Herstellung und Zubereitung, die den Espresso ungewollt bitter oder sauer machen. Egal ob Vollautomat oder Siebträger, mit den richtigen Tipps und Tricks lässt sich das leicht vermeiden. Jetzt erfährst du, was du gegen einen ungewollt bitteren oder sauren Geschmack unternehmen kannst.

Ein Aspekt der dem Espresso eine bittere Note verleiht, ist eine zu große Hitzeentwicklung bei der Kaffeezubereitung. Wenn schon bei der Mahlung zu viel Hitze entsteht, kann das bereits einen bitteren Geschmack hervorrufen. Generell empfehlen wir bei Espresso einen feinen Mahlgrad, jedoch sollte dieser nicht zu fein sein, da dabei zu viele Bitterstoffe aus dem Espressopulver gelöst werden (Mehr über Kaffeemühlen erfährst du in unserem Blog-Beitrag). Allerdings ist es auch eine Geschmacksache, denn viel Robusta in der Kaffeemischung sorgt ebenfalls für eine leicht bittere Note. Gleiches gilt für eine starke Röstung, in welcher mehr Bitteraromen aktiviert werden und Säure reduziert wird. Sind die Kaffeebohnen zu fein gemahlen oder ist dein Espressopulver zu lange dem Brühwasser ausgesetzt, so werden übermäßig viele Bitterstoffe aus dem Espressopulver gelöst. Das passiert zum Beispiel, wenn man einen Espresso strecken will, um die Tasse zu füllen. Im Sinne des Geschmacks empfehlen wir anstelle eines getreckten Espressos, einen doppelten Espresso. Wer seine „Tasse Kaffee“ dennoch nicht so stark haben möchte, kann seinen Espresso anschließend mit heißem Wasser aufgießen. Das nennt sich dann Americano und ist im Prinzip eine „Tasse Kaffee“ mit einem reduzierten Säuregehalt. Wenn du einen Siebträger zu Hause hast, kannst du mit dieser Technik auch die „Tasse Kaffee“ genießen. Außerdem sollte das Wasser nicht heißer als 94°C sein und die Menge des Espressopulvers sollte stets an die genutzte Wassermenge angepasst werden. Dabei hilft eine Waage für Espressopulver. Bezüglich des Verhältnisses von Espressopulver und Wassermenge empfehlen ein 1:2 Verhältnis. Das bedeutet, dass bei 7 Gramm Espresso am Ende ca. 14 Milliliter Espresso in deiner Tasse landen sollten.

Der säuerliche Geschmack nimmt zu, wenn der Espresso nach dem Aufbrühen zu lange stehen gelassen wird. Am besten ist es den Espresso frisch zu genießen. Eine weitere Ursache ist ein zu grober Mahlgrad. Ist das Espressopulver nicht fein genug gemahlen, kann es passieren, dass beim Aufbrühen nur die Säuren ausgeschwemmt werden. Die Bitterstoffe werden so nicht ausreichend gelöst und können die Säure nicht ausbalancieren. Zudem sollten Brühdruck und Brühtemperatur richtig eingestellt sein. Die ideale Brühtemperatur liegt bei einer Siebträgermaschine bei 93,5°C und der ideale Brühdruck bei 4-6 bar. Allerdings kann auch das Wasser selbst durch seinen PH-Wert den Geschmack des Espressos beeinflussen. Wir empfehlen einen pH-Wert von 7,0. Die gute Nachricht ist, falls dein Leitungswasser zu hart ist, gibt es verschiedene Methoden zur Enthärtung. Der Röstgrad und die Sorten können auch Aufschluss über die enthaltene Säure geben. Es gibt Sorten die schon von Natur aus mehr Fruchtsäuren enthalten als andere. Durch die Röstung gehen wiederum Säuren verloren. Eine helle Röstung sorgt dafür, dass der fruchtige Geschmack möglichst erhalten bleibt. Auch das Gegenteil, nämlich die sogenannte Schockröstung, kann je nach Geschmack problematisch sein. Denn hierbei wird nur der äußere Teil der Bohne fast verkohlt, wobei die Röstung nicht bis ins Bohneninnere dringt. Daher bleibt bei diesem Verfahren ein Großteil der Fruchtsäuren erhalten. Auf jeden Fall solltest du einer Espressopackung immer mehrere Chancen geben, um das Phänomen der „sour bean“ auszuschließen. Das sind defekte Bohnen, die sich hin und wieder in einer Packung verirren können. Wer einen Espresso mit solch einer Bohne erwischt, wird mit einem überaus abscheulichen Geschmack überrascht. In dem Fall empfehlen wir dem Espresso eine zweite Chance zu geben. Vielleicht schmeckt der nächste Espresso schon viel besser.

Alle Geschmacksfaktoren im Überblick

Hier noch einmal alle Geschmackfaktoren im Überblick:

  • Sorte
  • Mahlgrad
  • Hitzeentwicklung im Mahlwerk
  • Brühtemperatur, Brühdruck, Brühzeit
  • Pulver-Wasser-Verhältnis
  • PH-Wert des Wassers
  • „sour bean“

Bohnen mit fünf Geschmäckern

Unser ist das perfekte Beispiel um die Aromenvielfalt einer Espressobohne abzubilden. Wer diesen Espresso genießt, erlebt ein nussig fruchtiges Geschmacksfeuerwerk mit Schokoladen-, Karamell- und Vanillenote. Diese Geschmackskomposition ist ein wahres Wunder der Natur, denn sie ist von Natur aus in den Bohnen enthalten. Es handelt sich hier einzig und allein um die Eigenaromen dieser Espressobohnen. Die Mischung besteht zu 70% aus Arabica und zu 30% aus Robusta. Es handelt sich um eine internationale Packung mit Bohnen aus Colombia Supreme, Ethiopia Djimma, Uganda, Kaapi Royale und Cerrado. Mit der richtigen Zubereitung wird dich dieser Espresso mit wunderbaren Aromen verwöhnen.

In unserem kannst du dir unseren süßlichen Espresso ganz bequem nach Hause bestellen. Hier geht es zu unserem Espresso Dolce Gusto Cioccolato:

DOLCE GUSTO CIOCCOLATO